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 Welcher Hufschuh fürs Wanderreiten?
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kayuko
Average Member



558 Beiträge

Erstellt am: 06.07.2017 :  18:16:29 Uhr  Profil anzeigen Sende kayuko eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo

Der Titel sagt ja eigentlich schon fast alles. Mein Pferd war noch nie beschlagen und im Alltag kommen wir problemlos ohne Schuhe zurecht. Bei den Vorderhufen kommen wir aber nach ca. 30 km an die Grenze, wo sie anfängt fühlig zu werden. Bei den Hinterhufen dürfte die Grenze bei ungefähr 100 km liegen.
Beim letzten Wanderritt hatte ich vorne vierfach gestollte Swiss Horse Boots, die ich eigentlich für den Winter habe. Hinten bekomme ich sie aber nicht ohne Werkzeug an- und ausgezogen und wenn es geht, möchte ich kein Werkzeug mitnehmen müssen.
Ich bin im Jura oder Mittelland unterwegs, nicht alpin, wobei ich das für die Zukunft nicht ausschliessen möchte.
Mir stellen sich jetzt folgende Fragen: Was ist vom Halt auch auf felsigen Wegen und bei Nässe am besten? Was auf Gras oder Schlamm? Weiche Sohle? Harte Sohle? Spikes oder Stollen?
Wie sieht es mit Scheuerstellen aus, wenn das Pferd sonst ohne Schuhe läuft? Swiss Horse Boots waren kein Problem, aber wie ist das bei anderen Schuhen? Mein Pferd ist nicht empfindlich, aber da wir sowieso eher zu wenig Abrieb haben, möchte ich nicht darauf angewiesen sein, dass ich vorher zur Gewöhnung nur noch mit Schuhen ausreiten kann.
Welche Schuhe benutzt ihr und warum für Wanderritte?
Danke für eure Tips.

Bearbeitet von: kayuko am: 06.07.2017 18:17:41 Uhr
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Camour
Junior Member



109 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2017 :  20:58:31 Uhr  Profil anzeigen Sende Camour eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
hoi Kayuko
ich gehe jährlich einmal eine Woche wanderreiten und habe die besten Erfahrungen mit den Renegades gemacht. Wir sind jeweils ca 10 stunden täglich unterwegs und Pferdle hatte noch nie Probleme mit den Hufschuhen. Ich wohne in den Feibergen und bin auch im Alltag bestens ausgerüstet mit den Renegades. Scheuerstellen hat es nie gegeben, im Unterschied zu den Jogging shoes, die gingen gar nicht fürs Wanderreiten. Schon am zweiten Tag gab es Wundstellen und trocken wurden die auch nicht mehr.
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Moppi
Senior Member



1627 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2017 :  21:42:07 Uhr  Profil anzeigen Sende Moppi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo Kayuko,

sehr wichtig ist, dass die Schuhe passen. Ich war letztes Jahr einmal 4 Tage auf Wanderritt und dann nochmal 2 Wochen im Schwarzwald. Mein Pferd hat Renegades (bei normalen Ausritten bis ca 2 Stunden läuft er oft barfuss). Bei den 4 Tagen war es überhaupt kein Problem, aber beim zweiwöchigen Ritt hatte mein Pferd danach wunde Ballen.
Deswegen ist mein persönliches Fazit bei einem nächsten Wanderritt, der länger dauert als ein langes Wochenende, dass ich ihn beschlagen lassen werde (ab und an mal ein verlorener Hufschuh kam nämlich auch vor oder mal ein gerissener Draht).

Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Ein sehr gutes Pferd ist braun.
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kayuko
Average Member



558 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2017 :  21:55:59 Uhr  Profil anzeigen Sende kayuko eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Erstmal danke schon mal für die Ideen. Das letzte Mal habe ich mich vor ungefähr 15 Jahren mit dem Thema Hufschuhe befasst und seitdem hat sich ja sehr viel getan. Passen müssen sie, das ist klar.
Aber bevor ich mich wahllos durch das Sortiment probiere, möchte ich doch ein wenig mehr über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und vor allem den Halt auf den unterschiedlichen Böden wissen. Schliesslich bringt mir der beste Schuh nichts, wenn jeder felsige Weg bei Regen zur Rutschpartie wird.
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Moppi
Senior Member



1627 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2017 :  22:05:03 Uhr  Profil anzeigen Sende Moppi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wenn Deinem Pferd die Swiss Horse Boots passen, würde ich dabei bleiben. Und für die kritischen Ritte welche mit ganz flachen Stollen nehmen. Immerhin muss das Pferd den ganzen Tag damit rumlaufen. Zum Anziehen kannst Du Dir ja vielleicht einen Stein aus der Umgebung nehmen und zum Ausziehen einen Hufauskratzer?
Ansonsten kannst Du ja auch mal jemanden zum Schuhe probieren kommen lassen (habe ich so gemacht) und verschiedene Modelle probieren.
Habe auch schon Gutes von den Scoot Boots gehört.
Renegades sind rutschig auf nassem Gras, neubesohlte bieten besseren Halt und gestollte sowieso.

Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Ein sehr gutes Pferd ist braun.
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kayuko
Average Member



558 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2017 :  22:33:58 Uhr  Profil anzeigen Sende kayuko eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Für vorne die Swiss Horse Boots super. Nur hinten habe ich keine Chance, sie ohne Hammer drauf zu bekommen und ohne Schraubenzieher zum Hebeln wieder runter. Das Pferd findet das, verständlicherweise, auch nicht sooo super.
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Key
Advanced Member



2110 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  07:21:58 Uhr  Profil anzeigen Sende Key eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mein Pony hat den Alltrerrain und mit dem waren wir im Graubünden auch Alpin unterwegs. Der Vorteil leichtes an/ausziehen, sehr guter Grip von der Sohle und auf Geröll fühlt das Pferd so es hinstehen soll und wo nicht.

Nachteil, durch Bäche etc. saugt er sich voll und bleibt nass. Daher ziehe ich ihn bei Flussdurchquerungen aus.

Grüsse
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Camour
Junior Member



109 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  07:51:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Camour eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich finde die Renegdes einiges weniger rutschig, als die Swisshorse boots. letztere hatte ich gerade wegen dem gewechselt, weil ich drei Mal Bruchlandung gemacht hatte damit. Ich traute mich nicht mehr mit unbestollten ins Gelände.
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Diala
Advanced Member



2629 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  08:35:11 Uhr  Profil anzeigen Sende Diala eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich war einige Jahre sehr zufrieden mit den Renegades, auch in den Alpen, bis sie aus mir unerfindlichen Gründen angefangen haben zu fliegen (v.a. wenn sie nass sind).

Vor zwei Jahren hatte ich die Torsten Keller drauf. In jeder Hinsicht super, ausser dass der Gummi nach 200km verschlissen war; aber andere machen 1000km damit. TK meinte, es sei ein Fehler beim Vulkanisieren gewesen, und hat mir 8 Schalen gratis ersetzt. Du kannst die Overlays aber separat kaufen und auf die Glove-Schalen montieren, das machen einige, und werde auch ich machen, wenn ich dann noch Schuhe brauche.

Scootboots sind zu anfällig (allerdings die erste Ausgabe, die neueren sollen bessere Halterungen für die Riemchen haben). Zum reiten (Bewegung, Grip) top, aber nicht ohne Gaiter ausprobieren (ohne: Schürfstellen nach dem ersten Tag).

SG halten bei einem von meinen zwei Pferden auch ungenügend, drehen, und machten am ersten Tag eine Schürfung wegen der Gummilippe hinten (kann man aber abschneiden). Beim andern Pferd bisher einwandfrei, aber noch nicht auf längeren Ritten getestet.

Mit Gaiter ist halt immer das Problem der Nässe, die die Ballen aufweicht und anfällig auf Schürfungen macht, bzw. Dreck sammeln kann.

Scheuerstellen: da musst du bei jedem Schuh quasi die Haut ins Training einbeziehen. Wenn ich zu wenig Zeit habe zum reiten (hkm....), lasse ich die Schuhe einige Male 24h im Auslauf dran, das hilft auch.

Rutschen: ist bei den erwähnten Schuhen kein Problem; sie können zwar kurz rutschen, aber stoppen bald, vielleicht nach 20-40cm. Da hatte ich noch nie Probleme damit, ausser bei Bächen im Unterland, mit schmierigen Steinen. Aber die sind auch zu Fuss oder barhuf glitschig.

Stollen: möglichst nicht, oder nicht permanent, wegen des punktuellen Druckes, und der Stopwirkung.
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Ditsem
Junior Member



349 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  11:22:27 Uhr  Profil anzeigen Sende Ditsem eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Diala



Hmm. Torsten Keller. Sieht interessant aus. Kenne ich noch nicht. Habe teilweise Old Macs drauf (oder sonst halt Duplos). Aber nicht ganz zufrieden wegen scheuern. Muss glaub mal die Torsten Keller ausprobieren. Wie meinst du das mit in die Glove Schalen montieren?
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miaumiau
Advanced Member



3763 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  11:28:02 Uhr  Profil anzeigen Sende miaumiau eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wären nicht die Easyboot Epic noch was?
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marmay
Senior Member



1761 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  11:34:29 Uhr  Profil anzeigen Sende marmay eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin jetzt seit über 1 Jahr glücklich mit den Scootboots. Vorher hatte ich alle möglichen Hufschuhe schon durch. SHB, Old Macs, Easyboots, Renegades, Jogging Ultimate und AllTerrain.. mehr fällt mir grad nicht ein, waren aber sicher noch mehr.
Meine SB hat nun auch die Scootboots und war damit auf Wanderritt 3 Tage im Jura. Top zufrieden!
Für mich der 1. Schuh überhaupt (2. Generation ist jetzt noch besser, wie von Diala erwähnt), mit dem ich rundum zufrieden bin.
Mein Pony läuft damit sehr gut. Sie haben bis jetzt in allen Situationen gehalten, nicht gedreht, nix. Er hat auch guten Halt damit auf verschiedenen Böden. Sie sind einfach zum an- und ausziehen ohne Hilfsmittel. Sie sind einfach zu reinigen und brauchen keine Ewigkeit zum trocknen wie z.B. die Jogging. Was noch? Ach ja, sie sind überhaupt nicht klobig wie Old Macs z.B., sondern auf das Wesentliche reduziert.

Edit: Zu alledem sind sie noch eine der günstigsten Hufschuhe!

LG

Bearbeitet von: marmay am: 07.07.2017 11:36:16 Uhr
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Ikaria
Average Member



935 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  11:58:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Ikaria eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich war mit transition im jura, das ging. allerdings sind die recht klobig.

im herbst mit transition vorne und alten back country hinten im jura für 4 tage. und jetzt im frühling 4 tage oster-wanderritt mit zwischen 20 und 25 km und viel hügeln/höhenmetern (buus - rodersdorf, wem das was sagt, am letzten tag über den chall mit steilen steinigen schmalen pfaden) auf allen acht hufen mit dem neuen back country. 4 tage jura im frühsommer mit back country.

ich bin damit zufrieden. wenn die sohle abgelaufen ist, rutscht es immer mehr.

du hast die qual der wahl...die back country hämmere ich noch nach. das ist ein kleiner nachteil.

je nach pass- und hufform ist das aber nicht nötig.

ich hatte bisher logistisch glück mit den längeren ritten, da wir nur tagesgepäck dabei hatten. leider fällt unser herbst-wanderritt aus wegen lahmheit eines teilnehmers. wir wollten vom waadtländer jura in die freibergen reiten.

ich denke, bei uns bleibts bei tagesritten bzw sternritten mit tagesgepäck.
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Ditsem
Junior Member



349 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  12:08:04 Uhr  Profil anzeigen Sende Ditsem eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ikaria



Wo bist du zu Hause? Ich reite auch teilweise in der Gegend. Vielleicht kann man sich ja mal auf einen Tagesritt treffen.
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Diala
Advanced Member



2629 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  12:15:20 Uhr  Profil anzeigen Sende Diala eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ditsem

Zitat:
Original erstellt von: Diala



Hmm. Torsten Keller. Sieht interessant aus. Kenne ich noch nicht. Habe teilweise Old Macs drauf (oder sonst halt Duplos). Aber nicht ganz zufrieden wegen scheuern. Muss glaub mal die Torsten Keller ausprobieren. Wie meinst du das mit in die Glove Schalen montieren?

schau hier:
http://www.distanzforum.de/viewtopic.php?f=32&t=45609&start=15
3.Beitrag auf der Seite, 31.01.2015
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Ditsem
Junior Member



349 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  12:31:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Ditsem eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Danke Diala! Aber weshalb sollte ich Glove Schalen nehmen? TK hat ja eigene Schalen. Oder halten die Gloves länger (war ja ein Produktionsfehler bei dir)?
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Diala
Advanced Member



2629 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  12:39:06 Uhr  Profil anzeigen Sende Diala eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ditsem

Danke Diala! Aber weshalb sollte ich Glove Schalen nehmen? TK hat ja eigene Schalen. Oder halten die Gloves länger (war ja ein Produktionsfehler bei dir)?

TK hat noch nicht für alle Grössen eine Schale. Wenn's passt, probier ruhig die TK's, so wie es von ihm und von anderen tönt, war das wirklich eine schlechte Charge. Wobei mir inzwischen durch den Kopf gegangen ist, dass ja Gummi mit der Lagerung noch aushärtet; vielleicht ist er von der Nachfrage überrascht worden, und hat "zu frische" Schalen herausgegeben. Kann ich dir nächstes Jahr sagen, bis dann liegen meine neuen noch "auf Eis"...
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Ikaria
Average Member



935 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  16:54:26 Uhr  Profil anzeigen Sende Ikaria eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ditsem

Zitat:
Original erstellt von: Ikaria



Wo bist du zu Hause? Ich reite auch teilweise in der Gegend. Vielleicht kann man sich ja mal auf einen Tagesritt treffen.


meine pferde stehen in frankreich, nahe rodersdorf. und du?
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Ditsem
Junior Member



349 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2017 :  20:50:42 Uhr  Profil anzeigen Sende Ditsem eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ikaria

Zitat:
Original erstellt von: Ditsem

Zitat:
Original erstellt von: Ikaria



Wo bist du zu Hause? Ich reite auch teilweise in der Gegend. Vielleicht kann man sich ja mal auf einen Tagesritt treffen.


meine pferde stehen in frankreich, nahe rodersdorf. und du?


Wir sind in Bouxwiller zu Hause :-)
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Hakon
Junior Member



368 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2017 :  09:13:58 Uhr  Profil anzeigen Sende Hakon eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin jahrelang mit Swiss Horse Boots geritten. Punkto Langlebigkeit sind sie unschlagbar. Pflegeleicht und schnell trocknend. Bei rutschigen Bedingungen habe ich pro Schuh 10 Spikes montiert (Schuhgrösse 3). Mein Pony hat die Schuhe allerdings auch im Alltag und nicht nur auf Wanderritten getragen. Bei unseren Wegen geht barhuf einfach nicht. Ich denke eine Gewöhnung vor einem langen Wanderritt ist auf jeden Fall sinnvoll. Nicht nur von der Reibung her. Auch der Bewegungsablauf kann ein wenig anders sein als ohne Schuhe. Wir laufen barfuss auch anders!

Es gibt übrigens eine alternative Verschnallung für die Swiss Horse Boots, die der Hufpfleger Franz Balmer entwickelt hat. Sie macht Hammer und Schraubenzieher überflüssig!
http://www.hufpfleger-schweiz.ch/
Freunde von mir liessen sich die Schuhe von ihm anpassen und sind sehr zufrieden. Ich selber benutze die Originalversion und den Hammer.

Seit bald einem Jahr reite ich jetzt mit den neuen Swiss Galoppers Schuhen. Am Anfang ohne Gaiter. Das ging lange problemlos. Aber im Fellwechsel wurde mein Pony etwas heikler und bekam aufgeriebene Stellen im Bereich der Schmutzlippe. Wie Diala bereits erwähnt hat, kann diese auf einfache Weise zurückgestutzt werden. Für lange Distanzen würde ich trotzdem Gaiter verwenden. In Kürze sollte die von mir verwendete Kurzversion (nur Ballenschutz) bei Swiss Galoppers erhältlich sein.
Für mich sind die Schuhe eine super Lösung und sehr angenehm im Handling. Halten tun sie auch gut und der Abrieb ist sehr gering. Spikes können ebenfalls montiert werden. 1500 bis 2000 Kilometer sollten die Sohlen durchhalten (je nach Gang und Gewicht des Pferdes;-).

Auch mit den Swiss Horse Boots war ich immer zufrieden. Gewechselt habe ich, weil mein Pony eine Weile lang sehr fühlig war und ich Einlagen verwenden musste. Ausserdem fand ich das Swiss Galoppers Projekt sehr spannend und unterstützenswert.
Was für mich nie in Frage kam für Wanderritte, sind alle Textilschuhe. Wenn sie nass werden, fangen sie bei meinem Pony an zu drehen. Das gibt dann garantiert auch Scheuerstellen.

Stollen würde ich bei keinem Schuh verwenden, da der Druck punktuell sehr stark ist, nicht wie bei einem starren Eisen.

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Diala
Advanced Member



2629 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2017 :  11:27:19 Uhr  Profil anzeigen Sende Diala eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Hakon
Es gibt übrigens eine alternative Verschnallung für die Swiss Horse Boots, die der Hufpfleger Franz Balmer entwickelt hat. Sie macht Hammer und Schraubenzieher überflüssig!

sieht genial aus, aber: so, wie er es verschnallt (Film 1, ca. 0:50), wird Druck auf's Krongelenk ausgeübt. Ist für Ausritte sicher kein Problem, aber zum Klettern kann das recht eng werden. Aber dieser Halteriemen muss nur enger sein, als die Hufkontur. So denke ich, kann man ihn easy lockerer schnallen und noch mit Neopren abpolstern, dann wär's eine wirklich gute Lösung.
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